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Danksagung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Musikfreunde,

 

eine Ära geht zuende: Im 36. Jahr seines Bestehens gibt das Rheinische Collegium Musicum sein letztes Konzert, die 30. Johannisberger Schloßserenade.

Diese Zäsur möchte ich nutzen, um Dank zu sagen

1.an Sie, verehrtes Publikum, dafür daß Sie uns jahrzehntelang die Treue gehalten haben und uns immer wieder zu neuen musikalischen Vorhaben ermutigten.

2.an die Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer, dafür daß sie uns in ungebrochener Tradition diese einmalig schöne Umgebung für unsere Serenaden überlassen hat und dafür daß wir als Laienorchester der Region auf vielfältige Weise ihre Unterstützung erfahren durften.

3.an alle, die in unseren Konzerten mitgewirkt haben und auch heute mitwirken, und hier allen voran unserem Künstlerischen Leiter David Serendero: Mit unermüdlichem Einsatz und mit großer Begeisterung hat er mit uns unglaublich viele herrliche symphonische Musikwerke erarbeitet und mit uns in den Konzerten dargeboten. — Sodann unseren Musikerfreunden: Als Konzertmeister, Stimmführer oder als Gastmusiker haben sie in jahrelanger Treue unser Orchester unterstützt. Echte Freundschaften sind hier gewachsen. Zu dieser Kategorie gehören auch die vielen Solisten aus aller Welt, mit denen wir die herrlichen klassischen Werke aufführen konnten.

 

So soll unser letztes Konzert Ihnen und uns zur Freude gereichen. Es soll sein Dank für so viele Jahre des Musik-Erlebens mit wunderbaren Menschen.

 

Und es soll sein ein Dank an Gott dafür, daß wir die Musik haben.

 

Robert Schumann hat gesagt: Töne sind höhere Worte…

 

So soll – wie in unserem Programmheft mein Mann Klaus Neuhoff den Schlußsatz der

Frühlings-Symphonie von Robert Schumann gedeutet hat – das Konzert also sein:

Ein einziger symphonischer Dankgesang.

Das ist mein Wunsch für uns alle.

Johannisberg, 15.06.2008

Ute Maria Neuhoff